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Prominenz mit Geschenken: Grundschulrektor Karl Bähr, Schulleiter Viktor Witschel, Architekt Heinz Schlager, Minister Helmut Rau, Architektin Christine Krautwasser, Ingenieur Andreas Geiser und Ortschef Wolfgang Brucker Foto: Heidi Foessel
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Hell und freundlich sind die neuen Räume in der sanierten Bärbel-von-Ottenheim-Schule. Foto: Heidi Fössel
SCHWANAU-OTTENHEIM. Für Schüler und Lehrer der Bärbel-von-Ottenheim-Schule ist die Zeit der Behinderungen und des Baulärms zu Ende. Nachdem die zwei letzten Bauabschnitte der Sanierung und Umgestaltung der Schule nach nur acht Monaten an Pfingsten beendet werden konnten, wurde das frische Schulgebäude am Samstag mit einem Festakt in der Aula offiziell wieder seiner Bestimmung übergeben. Anschließend konnten die Ehrengäste das Gebäude besichtigen.
Zur Einweihung der sanierten Schule waren alle gekommen: Vertreter aus Politik, Schulwesen, Kirche und Bauhandwerk. Darunter auch Minister Helmut Rau, Altbürgermeister Richard Häs und Bürgermeister Alexander Schröder.Bürgermeister Wolfgang Brucker war voll des Lobes für die Arbeit der Planer und Handwerker, die das Budget eingehalten und eine terminliche Punktlandung hingelegt hatten. Brucker hatte seine Rede auf dem Albert-Schweitzer-Zitat "Erst bauen Menschen Häuser, dann bauen Häuser Menschen" aufgebaut und sprach von einer positiven Ausstrahlung des Gebäudes auf die Umgebung und alle, die in irgendeiner Weise mit der Schule zu tun haben. Das farbliche Konzept von Fassade und Innenräumen strahle Frische, Kraft und Lebendigkeit aus und sorge für ein gutes Klima in der Bärbel-von-Ottenheim-SchuleMit der weit über den aktuellen Mindestvorgaben liegenden Wärmedämmung und moderner Lüftungs- und Beleuchtungstechnik sei auch im haustechnischen und energetischen Bereich Wirkung erzielt worden, so Brucker. 1,6 Millionen Euro habe die Sanierung gekostet, sagte Brucker. Daran habe sich der Bund mit 213 000 Euro per zweitem Konjunkturprogramm beteiligt. Insgesamt sind in vier Bauabschnitte mehr als vier Millionen Euro investiert worden. Mit der gemeinsamen Werkrealschule wird die Schülerzahl an der Bärbel-von-Ottenheim-Schule von 170 auf 240 und die Zahl der Ganztagsbetreuungen von derzeit 60 auf 130 steigen.Minister Helmut Rau würdigte die Bemühungen der Gemeinden Schwanau und Meißenheim um eine gemeinsame Werkrealschule. Sie habe im neuen Schulhaus alle Möglichkeiten, Kindern und Jugendlichen Perspektiven fürs Berufsleben zu öffnen. Mit der Sanierung und Umgestaltung ist nach den Worten von Schulrätin Barbara Bundschuh ein "Haus der Möglichkeiten" entstanden.Pfarrer Konrad Brenzinger ("Die Weisheit hat sich ein Haus gebaut") segnete auch im Namen seiner evangelischen Kollegin Marie Jakobi das neu gestaltete Schulhaus und alle, die darin ein- und ausgehen. Architekt Achim Schlager ging auf die Sanierungsarbeiten und die Haustechnik ein (wir haben in der Freitagausgabe ausführlich berichtet).Rektor Victor Witschel war ebenfalls zufrieden mit der architektonischen Gestaltung. Die besondere Anerkennung des Schulleiters galt dem Lehrerkollegium, das trotz der Einschränkungen in der Umbauphase gute Arbeit geleistet habe.Die Feierstunde in der Aula wurde vom Schulchor der Hauptschule Schwanau und dem Gesamtchor Schwanau-Meißenheim, der Instrumentalgruppe "Sammelsurium" und den Kindern der Grundschule musikalisch begleitet. Am Nachmittag konnten Eltern und Interessierte die neu gestaltete Schule besichtigen.

