Presse
26.04.2010, 11:02 Uhr
Helmut Rau feiert 60. Geburtstag
Am 24. April wird Helmut Rau 60 Jahre alt.
Bericht Ettenheimer Stadtanzeiger vom 22.4.2010
 

Staatsminister Helmut Rau feiert seinen 60. Geburtstag
 
Konsequent zukunftsorientiert der Sache dienend Politik entwickeln und gestalten
 
Ettenheim-Altdorf (hpb) Am Samstag, 24. April  wird Helmut Rau, Mitbürger von Ettenheim-Altdorf, 60 Jahre alt. Anlass ihm dazu die allerbesten Wünsche zu übermitteln und sein politisches und gesellschaftliches Wirken beispielhaft in einigen Blickpunkten darzustellen.  Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Lahr ist er seit 1992, Mitglied der Landesregierung von Baden-Württemberg seit 2001. Zuerst als Staatssekretär im Kultusministerium, berufen von Ministerpräsident Erwin Teufel, dann seit September 2005 Kultusminister, berufen von Ministerpräsident Günther Oettinger und seit Februar dieses Jahres auf Berufung von Ministerpräsident Stefan Mappus, Staatsminister.
 
 
Geboren wurde Helmut Rau vor 60 Jahren in Tübingen, wuchs in Nürtingen auf, dort legte er auch das Abitur am Max-Planck-Gymnasium ab und studierte Anglistik und Politische Wissenschaften in Freiburg und Bonn. Abschluss seines Studiums mit einer Magisterarbeit über politische Bildung in der Bundesrepublik Deutschland 1949 – 1974. Schon während seiner Studiumszeit engagierte sich Helmut Rau politisch, war in der politischen Bildungsarbeit aktiv und übernahm 1975 die Leitung des Bildungswerkes der Konrad-Adenauer-Stiftung in Freiburg. Hier hat Helmut Rau wesentliche Positionen der zukunftsorientierten Willensbildung und Befassen mit den politischen Grundlagen gelegt. Mit dem Landtagsmandat im Wahlkreis Lahr wurde die bisherige Theorie in sehr praktischer Weise ebenso umgesetzt, wie auch in der politischen Entwicklung von 1988 bis 2001 als Bezirksgeschäftsführer der CDU-Südbaden. 2001wurde er zum zum Staatssekretär im Kultusministerium berufen, sicher auch ob seiner bisherigen breiten Tätigkeit im Bildungsbereich.
Vor allem auch aus der umfassenden Kenntnis im Land Baden-Württemberg, war er doch von 1996 bis 2001 bildungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und hat dabei die Ziele der Bildungspolitik wesentlich mitgeprägt.
Rau hat sich hier vor allem dafür engagiert eingesetzt, dass vor Ort die Schule von allen mitgetragen wird, wichtig war ihm auch, dass der Französisch-Unterricht in der Rheinschiene vorrangig ist, um mit den Nachbarn im wahrsten Sinne des Wortes „besser im Gespräch“ sein zu können.
 
Leistungsschwache stärken und fördern
Frühförderung leistungsschwacher Kinder, die Frühförderung im Kindergarten und in der Grundschule, er ist voller Bereitschaft zum sachlichen Dialog, bereit neue Erkenntnisse aufzunehmen und hat ein sehr breites bildungspolitisches Credo, das er in den letzten Jahren mit Energie und Ausdauer verwirklicht und vorangebracht hat. Die Schule von gestern für morgen zu schaffen, eine Herkulesaufgabe, die Stabilität in allen Bereichen erfordert. Eine Umkehrung des Denkens in der Schulverwaltung, in den Notwendigkeiten Bildung heute anders zu vermitteln, als in den vorangegangenen Jahrzehnten, Bildungspläne vom „gemütlichen“ Stoffpaket umzuschichten und zu verwirklichen, die Bildungsreform voranzutreiben, kein Wunder, wenn Helmut Rau in der öffentlichen, veröffentlichten und Tendenzmeinung vielfacher Prellbock wurde.
Helmut Rau hat im bildungspolitischen Bereich in den letzten Jahren vieles aufgenommen, weiterentwickelt und sich gegen bequeme Trends gestellt. Pisa-Studien waren für ihn nicht alles, im Gegenteil: gleiches mit gleichem vergleichen war seine Forderung und auch eine Bestätigung der Richtigkeit des Weges, dass gerade Baden-Württemberg als Bildungsland weltweit anerkannt ist, dass es kein Bundesland gibt, in dem der Jugend so viele Möglichkeiten der Bildung zur Verfügung stehen, als Baden-Württemberg.
 
Seit 2001 in der Landesregierung
Seit 2001 in der Landesregierung hat Helmut Rau wichtige Entwicklung dieser Politik entwickelt und mitgestaltet, nicht von ungefähr wurde er von Erwin Teufel, Günther Oettinger und Stefan Mappus in die Regierung berufen. Letzterer mit dem Angebot, entweder Kultusminister zu bleiben, oder als Minister im Staatsministerium, hier die Grundlagen der landespolitischen Politik weiter zu entwickeln und mitzugestalten. Eine Aufgabe, der sich Helmut Rau seit Februar dieses Jahres stellt. Dabei kommt ihm die Erfahrung der politischen wie auch der bildungspolitischen Arbeit zu gute. Politik von heute auf morgen, auf übermorgen denken, sich trotz kurzfristigem, manchmal auch sehr populistischem Druck langfristig orientieren, dabei die Werte und Grundlagen konkret einzubringen und verwirklichen, dies ist für den überzeugten Christen Helmut Rau klare Basis aller politischen Arbeit, und sieht er im neuen Amt eine Herausforderung besonderer Art, gilt es doch entscheidende Weichen der politischen Entwicklung für die Zukunft zu stellen.
 
Zustimmung vom politischen Gegner
Dass sich konsequentes Handeln lohnt, dass trotz heftigstem Gegenwind im politischen Meinungstrend der als richtig erkannte Weg zum Ziele führt, kann Helmut Rau wenige Tage vor seinem 60. Geburtstag von unerwarteter Stelle verzeichnen: Gerade erst diese Woche wird die von ihm als Kultusminister verwirklichte Werkrealschule mehr als positiv bewertet, hat sie im ersten Anlauf den ersten Platz aller Schularten in Baden-Württemberg erreicht, und selbst die SPD, die ihn noch vor nicht allzu langer Zeit im Landtag zum Rücktritt zwingen wollte, zeigt sich von der Werkrealschule begeistert, wenn Ivo Gönner, SPD, Städtetagspräsident, diese lobt und feststellt: „Das wird ein sehr erfolgreicher Weg“.
 
Altdorfer Mitbürger
Mit seiner Familie, Ehefrau Ulrike und zwei Kindern ist Helmut Rau nach seiner Wahl zum Abgeordneten des Wahlkreises Lahr bald nach Altdorf gezogen, hat dort ein Haus gebaut und ist ein am Ortsgeschehen von Altdorf und der Gesamtstadt Ettenheim sehr interessierter Mitbürger. Mitbürger auch als Minister der Landesregierung, wie er 2005 beim Glückwunschempfang der Stadt ausdrücklich feststellte. Und bei vielen Veranstaltungen selbstverständlich dabei ist. Auch gibt es entsprechende Mitgliedschaften in Vereinen und Teilnahme, soweit das Amt dies zulässt.
Neben seiner politischen Tätigkeit hat er verschiedene Ehrenämter, so ist er Präsident des Bundes Deutscher Blasmusikverbände, Mitglied im Beirat des Arnold-Bergstraesser-Institus in Freiburg, Mitglied im Kuratorium der Kunststiftung Baden-Württemberg, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Landesinstitut für Schulentwicklung.
Als Wahlkreisabgeordneter, erst vor kurzem wurde er in Hofstetten für die nächste Wahlperiode mit höchster Stimmenzahl wieder als CDU-Bewerber aufgestellt, ist er besonders viel vor Ort. Mit den Menschen reden, sich von ihnen über deren Sorgen und Bedürfnisse informieren zu lassen, nicht nur zu kommen, wenn gefeiert wird, sondern, wie er selbst ausdrücklich feststellt, dann da sein, wenn die Not am größten ist, wenn es gilt zu helfen, zu fördern, zu unterstützen und Wege aus schwieriger Situation zu finden. Dies zeichnet Helmut Rau in besonderer Weise aus, die über alles hinweg greifende persönliche Bindung zu den Menschen. Zuhören können, aufnehmen und miteinander reden, Ziele ansprechen, aber auch Grenzen aufzeigen.
Kraft für all sein Handeln und Tun, die holt er sich sowohl als überzeugter evangelischer Christ aus dem Glauben und ganz real zu Hause. Und aus dem Wissen nur mit Geduld und „langem Atem“ zum Ziele zu kommen. Seine Familie, seine Ehefrau Ulrike hilft ihm die vielen Belastungen zu tragen, um gemeinsam den nicht immer leichten Alltag anzunehmen, manches leichter zu ertragen und gleichzeitig auch die Zuversicht im Miteinander zu gestalten.
 
 
 
 
 

 

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